T. +39 0471 668058

2001


Durch den Bau der Bergstraße wurde die Seilbahn zunehmend unattraktiver. Es musste also eine innovative Idee her.

Der Präsident der Seilbahn Vilpian-Mölten Josef Reiterer und das Planungsbüro Pföstl & Helfer begannen eine automatisierte Talstation (d.h. ohne Stationenwart im Tal) zu planen.

Nachdem die bürokratischen Hürden bewältigt waren, wurde die Talstation 2001 umgebaut, selbstverständlich mit behinderten-gerechtem Zu- und Ausgang. Fünf Farbkameras wurden installiert, damit der Maschinist am Monitor in der Bergstation die Fahrgäste beim Ein- und Ausstieg leiten kann.

Die Seilbahn Vilpian-Mölten wurde zur ersten Seilbahn ohne Stationswart Italiens.

Geschichte über die Seilbahn Vilpian Mölten

1953


Die Seilbahn nach Mölten führte früher bis ins Dorfzentrum. Die Bergstation wurde dann 1953 an ihren heutigen Ort, unterhalb Schlaneid, verlegt. Gar einige Berggemeinden Südtirols waren über viele Jahre nur mittels Seilbahnen verkehrstechnisch erschlossen, so auch die Tschögglberger Gemeinden Hafling, Vöran, Mölten und Jenesien.

Ihre Blüte erlebten diese Seilbahnen in den sechziger Jahren, durch den einsetzenden Sommertourismus. Wartezeiten von einigen Stunden waren keine Seltenheit, wurden doch mit der Bahn neben den Personen auch sämtliche Waren, Baumaterialien, landwirtschaftliche Produkte und auch Vieh befördert.

2005


Die Bergstation wurde erneuert und den heutigen Bedürfnissen angepasst.

Heute


Die Seilbahn Vilpian-Mölten ist heute eine moderne Seilbahn, die gerne von Pendlern, Gästen und auch einheimischen Wanderern und Radfahrern genutzt wird. Am Berg finden Sie den idealen Ausgangspunkt für eine Wanderung.

Man kommt auch mit dem Tschögglberger-Wanderbus näher zu seinem Tourenziel.

Seilbahnen sind eine der sichersten Verkehrsmittel auf der Welt. Die Seilbahnen in Südtirol unterliegen strenger Kontrollen, wie z.B. Tagesrevision, Monatsrevision, Jahresrevision und 10-Jahres-Revision.